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Bau und Instandhaltung von Aufzügen. Seit 85 Jahren.

1917
Der Firmengründer, Hans Riedl, Bauernsohn und gelernter Schmied, arbeitet als Aufzugsmonteur der Firma Schüle auf Baustellen in ganz Deutschland und betreut nach dem Konkurs seines Arbeitgebers ab 1930 als Ein-Mann-Betrieb weiterhin Aufzüge.

1934
Hans Riedl besteht die Prüfung zum Schlossermeister und gründet die Firma Riedl. Die erste Werkstatt ist in München in der Schleißheimer Straße. Es werden Krane gebaut und Aufzüge anderer Hersteller montiert und gewartet.

1939
Das Unternehmen hat 20 Mitarbeiter und wächst so schnell, dass eine neue Produktionsstätte in Feldkirchen bei München gebaut wird. Hier befindet sich die Firma bis heute. Im zweiten Weltkrieg kommt die Produktion dann fast völlig zum Erliegen. Nach dem Krieg beginnt man neu mit drei Mitarbeitern.

1947
Der erste Riedl-Aufzug wird hergestellt. Es handelt sich um einen Bieraufzug für die Gaststätte und Metzgerei Glasl im Nachbarort Heimstetten. Nach der Währungsreform kommt das Geschäft wieder in Schwung, überall in Bayern entstehen Lagerhäuser mit Riedl-Lastenaufzügen.

1954
Der erste Riedl-Personenaufzug wird in Rosenheim eingebaut. 1955 zählt man inzwischen 60 Mitarbeiter, eine weitere Fertigungshalle kommt hinzu.

1967
Der Schwiegersohn des Firmengründers, Dipl.-Ing. Harald Andrä, der schon seit 1955 im Unternehmen mitwirkt, wird Geschäftsführer. Ein Jahr später leitet Dipl.-Kauffrau Martha Lochmüller, Tochter von Hans Riedl, die kaufmännischen Geschicke der Firma.

1969
Riedl erweitert sein Geschäftsfeld und bietet nun auch Türen und Komponenten an. Zwei Jahre später wird das neue Bürogebäude errichtet.

1977
Ausweitung der Aufzugs-Schiebetüren-Produktion für den Verkauf. Eine weitere Halle wird gebaut.

1996
Ende einer Ära: Hans Riedl stirbt mit 97 Jahren. Bis weit in die 80er Jahre arbeitete er noch aktiv im Betrieb mit.

1998
Die Enkel des Firmengründers, Dipl.-Ing. Peter Andrä und Dipl.-Ing. Christoph Lochmüller, werden in die Geschäftsleitung berufen. Riedl baut als einer der ersten mittelständischen Aufzugsunternehmen mehrere Aufzüge ohne Maschinenraum. Die ersten Riedl-Glastüren kommen auf den Markt.

2003
Riedl investiert deutlich in die Erneuerung der Produktion. Durch computerintegrierte Laser- und Abkantfertigung, Schweißroboter, Präzisionsvorrichtungen und ergonomische Arbeitsplätze verdoppelt sich die Effizienz und die Kapazität steigt um ein Vielfaches. Dieses Bekenntnis zum Standort Deutschland ist die Initialzündung für ein neues Selbstverständnis als Die Aufzugmanufaktur.

2004
Riedl lässt sich auf freiwilliger Basis nach den Kriterien des TÜV Süd in den Bereichen Servicequalität und Kundenzufriedenheit zertifizieren. Bei den Kundenzufriedenheitsumfragen erreicht der Bereich Aufzugsneuanlagen und Modernisierung gleich in mehreren Jahren einen Weiterempfehlungsgrad von optimalen 100%.

2006
Riedl wird Ökoprofit-Betrieb und Teilnehmer am Umweltpakt Bayern. Das Unternehmen punktet vor allem mit Ressourcenschonung, Gefahrstoffverringerung und der Langlebigkeit der Aufzüge.

2009
Im 75. Jahr seit Unternehmensgründung durch Hans Riedl sind rund  100 Mitarbeiter für die Aufzugmanufaktur tätig. Mittlerweile sind über 8.000 Riedl-Anlagen in Betrieb.

2011
Auf der Interlift 2011, der internationalen Leitmesse der Aufzugbranche, präsentiert Riedl Aufzüge als einer der ersten Hersteller eine Teleskopschiebetür mit einer Türpaketdicke von nur 125 mm. Ermöglicht wurde die Bauweise durch neue Aufzugsrichtlinien.

2013
Riedl baut seine zehntausendste Aufzuganlage: Der moderne Riedl-Aufzug mit der Nummer 10.000 schmückt ein altehrwürdiges Jugendstil-Gebäude im Münchner Lehel. Die Aufzugmanufaktur Riedl kann das denkmalgeschützte Schachtgerüst erhalten und elegant in die neue Anlage integrieren. Ein besonderes Projekt zu einem besonderen Anlass.

2015
Zum erstem Mal in seiner 80jährigen Firmengeschichte expandiert Riedl auf ein neues Firmengelände, nur zwei Kilometer von seinem Hauptsitz entfernt. In dem neuen 4.000 qm großen “Werk II” sind neben der Fertigung auch die Büros des 27 Mitarbeiter starken Serviceteams untergebracht, die an diesem Standort direkten Zugriff auf das Ersatzteillager haben und von hier aus nochmals schneller ihre Kunden erreichen können.

2016     
Erste Riedl-Niederlassung: Auf einer Fläche von 180 Quadratmetern präsentiert sich Riedl in Metzingen als erste Anlaufstelle in Süddeutschland rund um den Komfortlift, den preisgünstigen Personenaufzug für zuhause. 

2017
Riedl Aufzugbau gibt seiner Unternehmenssparte für Aufzugtüren und -komponenten einen eigenen Namen:
Riedl Quantum fertigt und liefert Riedl Aufzugkomponenten für Aufzugexperten weltweit. Riedl Quantum bildet bei Riedl künftig den Vertrieb und den After-Sales-Support für Schiebetüren, Drehtüren, die Riedl Kabine und die Fangvorrichtungen.

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